wsd:selbststaendiges_leben:themenfeld:theorien_bewegung:neuro_motorik
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| wsd:selbststaendiges_leben:themenfeld:theorien_bewegung:neuro_motorik [2026/01/09 17:27] – [Zentrale neuronale Strukturen] Admin Gromer | wsd:selbststaendiges_leben:themenfeld:theorien_bewegung:neuro_motorik [2026/01/09 17:27] (aktuell) – [Muskeltonus, Haltung und posturale Kontrolle] Admin Gromer | ||
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| Der Muskeltonus stellt die Grundspannung der Muskulatur dar und ist eine wesentliche Voraussetzung für Bewegung und Stabilität. Seine Regulation erfolgt über komplexe Rückkopplungsschleifen zwischen peripheren Rezeptoren und zentralnervösen Steuerungsinstanzen. Eine angemessene Tonusregulation ermöglicht die Entwicklung posturaler Kontrolle, also der Fähigkeit, den Körper gegen die Schwerkraft aufzurichten, | Der Muskeltonus stellt die Grundspannung der Muskulatur dar und ist eine wesentliche Voraussetzung für Bewegung und Stabilität. Seine Regulation erfolgt über komplexe Rückkopplungsschleifen zwischen peripheren Rezeptoren und zentralnervösen Steuerungsinstanzen. Eine angemessene Tonusregulation ermöglicht die Entwicklung posturaler Kontrolle, also der Fähigkeit, den Körper gegen die Schwerkraft aufzurichten, | ||
| - | Die Entwicklung der posturalen Kontrolle verläuft von proximal nach distal (von der Körpermitte zu den Extremitäten) sowie von grobmotorischer Stabilität hin zu feinmotorischer Differenzierung. Veränderungen des Muskeltonus (z. B. Hypotonie oder Hypertonie) können sich in eingeschränkter Ausdauer, veränderten Bewegungsmustern oder kompensatorischen Strategien zeigen (vgl. Leyendecker 2005; Rosenkötter 2013). | + | Die Entwicklung der posturalen Kontrolle verläuft von proximal nach distal (von der Körpermitte zu den Extremitäten) sowie von grobmotorischer Stabilität hin zu feinmotorischer Differenzierung. Veränderungen des Muskeltonus (z.B. Hypotonie oder Hypertonie) können sich in eingeschränkter Ausdauer, veränderten Bewegungsmustern oder kompensatorischen Strategien zeigen (vgl. Leyendecker 2005; Rosenkötter 2013). |
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