wsd:selbststaendiges_leben:themenfeld:theorien_lernen:wissen
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| Erkenntnisse über die Art und Weise, wie Personen Wissen speichern, bilden eine Grundlage, wie Wissen dargeboten und wiederholt werden sollte, damit sich Konzepte und Begriffe bilden können. | Erkenntnisse über die Art und Weise, wie Personen Wissen speichern, bilden eine Grundlage, wie Wissen dargeboten und wiederholt werden sollte, damit sich Konzepte und Begriffe bilden können. | ||
| - | Wissensrepräsentationen beziehungsweise Konzepte und Begriffe dienen dazu, die Welt zu ordnen. Das Denken in Begriffen und Konzepten, die die reale Welt repräsentieren, | + | Wissensrepräsentationen, beziehungsweise Konzepte und Begriffe dienen dazu, die Welt zu ordnen. Das Denken in Begriffen und Konzepten, die die reale Welt repräsentieren, |
| + | Hinzu kommt, dass verschiedene Formen der Verarbeitung und Speicherung von Informationen verschiedene Areale im Gehirn aktivieren. Sind in Teilen des Gehirns strukturelle Schädigungen vorhanden oder funktionale Aufgaben nicht mehr möglich, kann das eventuell ganz, meist aber nur teilweise, kompensiert werden durch andere Formen der Speicherung oder veränderte Umweltfaktoren. | ||
| In der Kognitiven Psychologie gibt es verschiedene Ideen, wie Wissen repräsentiert wird. Das sollen die drei folgenden Grundannahmen verdeutlichen. | In der Kognitiven Psychologie gibt es verschiedene Ideen, wie Wissen repräsentiert wird. Das sollen die drei folgenden Grundannahmen verdeutlichen. | ||
| - | 1. Zum einen gibt es Belege dafür, dass sich Wissen in **Netzwerken** abbildet; zum anderen können | + | 1. Zum einen gibt es Belege dafür, dass sich Wissen in Netzwerken abbildet; zum anderen können Schemata und Skripte Formen der Wissensrepräsentation sein. |
| - | 2. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeiten, | + | |
| - | 3. Ein weiterer Aspekt ist, dass Repräsentationen in **verschiedenen Modalitäten** abgebildet sind (beispielsweise motorisch, visuell oder verbal): | + | 2. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeiten, |
| - | *Wir können so beispielsweise visuelle Informationen über Bewegungen in motorische Bewegungen übertragen. Das ist die Multimodalhypothese.\\ | + | |
| + | 3. Ein weiterer Aspekt ist, dass Repräsentationen in verschiedenen Modalitäten abgebildet sind (beispielsweise motorisch, visuell oder verbal). | ||
| + | *Wir können so beispielsweise visuelle Informationen über Bewegungen in motorische Bewegungen übertragen. Das ist die Multimodalhypothese. | ||
| *Die amodale Hypothese besagt, dass eine visuelle Information zunächst in eine abstrakte Bedeutung konvertiert wird und erst dann motorisch umgesetzt werden kann. | *Die amodale Hypothese besagt, dass eine visuelle Information zunächst in eine abstrakte Bedeutung konvertiert wird und erst dann motorisch umgesetzt werden kann. | ||
| Alle drei Annahmen aktivieren verschiedene Regionen im Gehirn und werden von Personen in verschiedener Weise und bei verschiedenen Inhalten angewandt. | Alle drei Annahmen aktivieren verschiedene Regionen im Gehirn und werden von Personen in verschiedener Weise und bei verschiedenen Inhalten angewandt. | ||
| - | Die kognitive | + | Die Kognitive |
| - | Zentral für die Ausbildung von Mustern und Strukturen sind letztlich die Netzwerkstrukturen, | + | |
| + | Zentral für die Ausbildung von Mustern und Strukturen sind letztlich die Netzwerkstrukturen, | ||
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| - | ====Literatur==== | + | =====Literatur===== |
| Anderson, J.R. (2013). Kognitive Psychologie. 7. Auflage. Heidelberg: Springer. | Anderson, J.R. (2013). Kognitive Psychologie. 7. Auflage. Heidelberg: Springer. | ||
wsd/selbststaendiges_leben/themenfeld/theorien_lernen/wissen.1768898373.txt.gz · Last modified: 2026/01/20 09:39 by gromer-admin