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wsd:verhalten:themen:themenfeld5:ueberarbeitung

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-[[wsd:verhalten:themenfeld:icd10|< zurück zur Übersicht]] 
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-====== Auffälliges Verhalten im Kontext Sehbeeinträchtigung oder Blindheit ====== 
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-**Zitiervorschlag**: Wahl, B. (2020): Auffälliges Verhalten im Kontext Sehbeeinträchtigung oder Blindheit. Abgerufen von URL https://wsd-bw.de/doku.php?id=wsd:werkzeug:verhalten:themen:themenfeld5:d18\\ [[https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/legalcode|CC BY-SA 4.0]] 
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-{{tablelayout?colwidth="250px,850px"}} 
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-^**Name**^**Lautlese-Verfahren**| 
-|**Autoren**|Rosebrock, C. & Nix, D.| 
-|**Aktuelle Auflage**|2008| 
-|**Zielgruppe**| Schülerinnen und Schüler mit Schwierigkeiten beim flüssigen und sinnkonstituierenden (vor)lesen\\ \\ - Wort- für-Wort erlesen\\ - Leseflüssigkeit nicht ausgebildet\\ - Langsam, zögerlich, monoton, stockend| 
-|**Ziele**|- Verbesserung der Leseflüssigkeit (indirekt Verbesserung des Textverstehens)| 
-|**Theoretische Grundlagen**|Unter dem Begriff „Laut-Lese-Verfahren“ fasst man im Kontext der Lesedidaktik (in Anlehnung an das Modell der Lesekompetenz) folgende Bereiche zusammen:\\ \\ - Lesefähigkeit bei der Worterkennung, der Verbindung von Wortfolgen im Satzzusammenhang\\ - Herstellung von Relationen zwischen den Sätzen\\ - Verbesserung der hierarchieniedrigen Leseprozesse (Wort- und Satzidentifikation, Kohärenz, Superstrukturen erkennen (mentale Rekonstruktion der formalen Organisation des Themas)\\ \\ - Leseflüssigkeit (Fluency) umfasst:\\ \\ - Die exakte Dekodierfähigkeit von Wörtern\\ - Die Automatisierung der Dekodierprozesse\\ - Eine angemessen schnelle Lesegeschwindigkeit\\ - Die Fähigkeit zur sinngemäßen Betonung des gelesenen Satzes, also zu einem ausdrucksstarken Vorlesen.\\ - Leseflüssigkeit und Leseverstehen stehen in engem Wechselverhältnis.| 
-|**Zuordnung zum Vierfeldermodell /\\ CHC-Modell**|- Lesetechnik (automatisiertes Lesen)| 
-|**Aufbau**|Lautlese-Verfahren sind Trainingsformen und Routinen\\ \\ **Zwei Grundformen:**\\ \\ Wiederholtes Lautlesen:\\ - Einprägen von neuen Buchstaben und Wortkombinationen\\ - Vergrößerung des Sichtwortschatzes\\ - Angemessene Betonung (durch Markieren Satzzeichen, inhaltliche Schlüsselwörter)\\ \\ Begleitendes Lautlesen:\\ - Schaffung von Vorlesesituationen\\ - Kompetentes Lesemodell\\ - Einbettung von reflexiven Prozessen\\ \\ Umsetzung (mögl. Beispiele, vgl. Rosebrock & Nix):\\ - Regelmäßige „Termine“\\ - Radiosendung\\ - Hörbuch-Anthologie\\ - Vorlesewettbewerb\\ - Lesetheater\\ - Lautlese-Tandems\\ - Paired Reading nach Topping| 
-|**Material**|Keine exemplarischen Materialien vorhanden.| 
-|**Empirische Nachweise\\ zur Wirksamkeit**\\ (Bereichsspezifische Effekte und Langzeiteffekte)|(Internationale) empirische Studien (National Reading Panel, 2000; Rosebrock & Nix, 2006) belegen die Wirksamkeit und Nachhaltigkeit. Dabei zeigen sich positive Effekte auf die Leseflüssigkeit, das Textverstehen und indirekt auf die Lesemotivation.| 
-|**Erfahrungen**|nicht dokumentiert| 
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-==== Literatur ==== 
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-Rosebrock, C. & Nix, D. (2008). Grundlagen der Lesedidaktik und der systematischen schulischen Leseförderung. Baltmannsweiler: Schneider Hohengehren 
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-Layout und Gestaltung: Philipp Staubitz, Seminar für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte Freiburg, Abtl. Sonderpädagogik 
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wsd/verhalten/themen/themenfeld5/ueberarbeitung.1643286937.txt.gz · Last modified: 2024/06/23 12:08 (external edit)